Bernhard REGL

Physiotherapeut & Podotherapeut,
Medizinproduktegeschäftsführer,
systemischer Supervisor & Coach,
Entwickler von akdyko

Ich arbeite seit vielen Jahren im orthopädischen und unfallchirurgischen Bereich freiberuflich. Bis 2016 habe ich auch viele Jahre parallel dazu im Rehabilitationsbereich gearbeitet.

Mit großem Interesse beschäftige ich mich intensiv mit dem Entstehen von Beschwerden und Schmerzzuständen und möglichen Schritten in der Prävention, um Beschwerden gar nicht erst entstehen zu lassen.
Als Physiotherapeut bin ich in meiner täglichen Arbeit mit einer Vielzahl von Schmerzzuständen konfrontiert, die teilweise bisher nicht in den Griff zu bekommen waren, oder regelmäßig in immer kürzer werdenden Zyklen auftraten.

 

Was ich über einlagen lernte

In meiner Ausbildung wurde das Thema Schuheinlagen eher stiefmütterlich behandelt und nur nebenbei erwähnt, dass es orthopädische Einlagen (1. – 4. Einlage von links) bei Fuß- oder Kniebeschwerden gibt. Die Funktions- bzw. Wirkungsweise wurde nicht näher thematisiert.


2008 absolvierte ich eine podotherapeutische Ausbildung nach dem Konzept von René Bordiol, einem Entwickler von podologischen Schuheinlagen (ganz rechts). Bei diesen werden mit dünnen Korkkeilen verschiedene Dehnungen auf der Fußmuskulatur ausgelöst, mittels derer Muskeln aktiviert werden, dass sich die Spannung von Muskelgruppen erhöht, oder detonisiert werden, um Muskelspannungen zu reduzieren.

AKTIVIERend

Eine Aktivierung im Sinne einer physiologischen Körperaufrichtung verbessert die Körperhaltung und reduziert belastende Gelenksstellungen.

Kritische BEtrachtung

 

Mit stärkerem Fokus auf die Füße fiel mir zunehmend auf, dass sehr viele Menschen Fußfehlstellungen haben, welche eine sehr unphysiologische Stellung der Rückfußknochen, Fußwurzelknochen, Mittelfußknochen, aber auch der Zehenknochen haben. Massiv negativ fiel mir insbesondere die Knickfußkomponente auf, bei der das Längsgewölbe nach innen knickt und abflacht. Dadurch bildet sich insbesondere ein starker Spreizfuß, Hallux valgus etc.

 

 

Bei der Anwendung podologischer Einlagen bemerkte ich, dass die Einlagen bei massiver Fehlstellung einen sehr guten Kontakt mit den Fußmuskeln zur Aktivierung hatten, dieser jedoch bei zunehmender Aufrichtung des Fußes auch zunehmend verloren ging. Folglich musste eine Einlage her, welche die Fußposition in korrekter Position auch entsprechend unterlagerte.

 

 

Dadurch war ein dauernder Kontakt gegeben und eine effizientere Wirkungsweise!

 

Der Unterschied von flachen und aufrichtenden Einlagen:

Optimale Unterlagerung – links – mit korrektem Längs- & Quergewölbe.


Unterlagerung in Fehlstellung – rechts – mit eingebrochenem Längs- & Quergewölbe.

Tipp: Betrachten Sie Ihre Einlagen einmal von hinten – dann wissen Sie, wie Sie stehen bzw. wie es um Sie steht!

Läufer-weiß-gelb-V2

Was will ich eigentlich?

Ich hatte in der Physiotherapieausbildung doch gelernt, dass hoch aufgerichtete Einlagen den Fuß angeblich träge machen würden.


In der Reflexion dieser Annahme erkannte ich, dass ich die Wahl hatte zwischen:   

Aktivierungsversuchen aus einer teilweise massiven Fehlstellung heraus,

oder

Aktivierung aus einer optimalen Fußstellung heraus.

Korrigierend

Nun, eine optimale Startbasis ist das, wofür ich mich entschieden habe!

Back to the roots

 

Weiters betrachtet ist der Fuß ein dynamisches Gebilde, welches eine gewisse Stoßbelastung abfangen muss, sich wieder aufrichten muss und den Fuß entgegen der einwirkenden Kräfte wieder beschleunigen muss, um sich abzudrücken.

 

Harte Materialien in der Einlagenversorgung verhindern eine Stoßdämpfung, wenn die Einlage dazu noch hoch aufgerichtet ist, ist eine physiologische Stoßdämpfung folglich komplett unmöglich!

Permanente „Schläge und Stöße“ auf die Fußsohlen wären die Folge – dies entbehrt jeglicher Physiologie!

Dynamisierend

Weiche Materialien mit einem gewissen Maß an Rückstellungskraft sind folglich die Voraussetzung, dass einerseits eine Stoßdämpfung stattfinden kann, die Einlage andererseits aber auch den Fuß in seiner Aufrichtung unterstützt, wenn er zu schwach ist, sich selbst aufzurichten!

Titelbild akdyko

NOMEN EST OMEN -
Der NAME IST PROGRAMM

Die drei Haupteigenschaften

aktivierend  –  dynamisierend  –  korrigierend

kombiniert ergibt…

NOW - GET Started!

...für ein Leben in Leichtigkeit - ohne Schmerz.